Wolfgang Kießling traces Earth’s history through layers of fossils. The data he uncovers together with his team serves to create a reliable database for climate research, opening up opportunities for nature-based conservation solutions.
Biodiversity researchers develop mechanistic simulation models to unravel the processes influencing biodiversity origin, maintenance and dynamics across space and time, from individuals to entire ecosystems.
Scientists at the University of Bayreuth are investigating how extreme weather events affect biodiversity and ecosystem functioning. Together with their international partners, they study the local impacts of global climate change.
Obwohl mehr als die Hälfte aller Flüsse weltweit durch menschliches Eingreifen und den Klimawandel verändert wurden, sind die Auenökosysteme entlang des Naryn noch in weitghend natürlichem Zustand.
Mit dem GlobalBuildingAtlas hat eine Forschungsgruppe der Technischen Universität München (TUM) erstmals eine hochauflösende 3D-Karte aller Gebäude weltweit erstellt. Die frei zugänglichen Daten liefern entscheidende Grundlagen für Klimaforschung und die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele. Sie ermöglichen präzisere Modelle für Urbanisierung, Infrastruktur und Katastrophenmanagement – und tragen dazu bei, Städte weltweit inklusiver und widerstandsfähiger zu gestalten.
Die Energiewende ist vor allem im ländlichen Raum untrennbar mit sozialen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen verbunden. Forscher aus Würzburg und Dänemark fordern deshalb eine neue, ganzheitliche Betrachtung.
Vier der wichtigsten miteinander verbundenen Teile des Klimasystems der Erde verlieren an Stabilität. Das zeigt eine in Nature Geoscience veröffentlichte internationale wissenschaftliche Studie auf der Grundlage von Beobachtungsdaten. Den Forschenden gelang es, die Warnsignale für eine Destabilisierung des grönländischen Eisschilds, der Atlantischen Umwälzzirkulation, des Amazonas-Regenwalds und des südamerikanischen Monsunsystems aufzuzeigen.
Ein von der Universität Passau geleitetes Projekt mit afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zeigt, in welchem Ausmaß die Pflanzengemeinschaften in den afrikanischen Bergen vom globalen Klimawandel betroffen sein werden. Die Ergebnisse der Studie wurden heute in der renommierten Zeitschrift Global Change Biology veröffentlicht.
Blitze haben einen größeren Einfluss auf Wälder als bisher angenommen. Das haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) mit neuen Modellrechnungen gezeigt und erstmals Berechnungen über den globalen Einfluss von Blitzen auf Wälder vorgelegt. Demnach gehen weltweit jährlich 320 Millionen Bäume in direkter Folge eines Blitzschlags ein. Baumverluste, die durch blitz-entzündete Brände entstehen, sind in diesen Zahlen nicht enthalten. In Zukunft könnten diese direkten Blitzschäden durch mehr Gewitter noch ansteigen.
SNSB und LMU Paläontologen identifizieren eine neue, rund 95 Millionen Jahre alte Raubsaurierart aus der nordafrikanischen Kreidezeit. Das Besondere daran: Der originale Fossilfund aus Ägypten wurde vor 80 Jahren bei einem Luftangriff im zweiten Weltkrieg vollständig zerstört. Für ihre Arbeit werteten die Forschenden bisher unbekannte Archivfotos des noch unzerstörten Dinosaurierskeletts aus der Zeit vor 1944 aus. Ihre Ergebnisse veröffentlichte das Forscherteam in der Fachzeitschrift PLoS ONE.