Programme zur frühkindlichen Bildung vernachlässigen soziale Kompetenzen, die für das Zusammenleben und -arbeiten wichtig sind. Dies zeigt eine Studie mit Beteiligung der Technischen Universität München (TUM) und der Universität Luxemburg, die bildungspolitische Leitlinien in mehr als 50 Staaten weltweit untersucht hat. Auch die Bedeutung der sozioökonomischen Verhältnisse der Kinder für den Bildungserfolg spielt in den Programmen nur eine untergeordnete Rolle.
Blitze haben einen größeren Einfluss auf Wälder als bisher angenommen. Das haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) mit neuen Modellrechnungen gezeigt und erstmals Berechnungen über den globalen Einfluss von Blitzen auf Wälder vorgelegt. Demnach gehen weltweit jährlich 320 Millionen Bäume in direkter Folge eines Blitzschlags ein. Baumverluste, die durch blitz-entzündete Brände entstehen, sind in diesen Zahlen nicht enthalten. In Zukunft könnten diese direkten Blitzschäden durch mehr Gewitter noch ansteigen.
- Das AI Robot Safety & Perfomance Center von TUM MIRMI hat ein standardisiertes Prüfsystem für die Feinfühligkeit von Robotern entwickelt. - Im Tree of Robots sind zunächst so genannte industrielle Manipulatoren wie einarmige Roboterarme und ihre Eigenschaften erfasst. - Die Grundfähigkeiten von Robotern werden auf einem Spinnendiagramm dargestellt.
Für die Entwicklung eines KI-Tools, mit dem komplexe Texte in Leichte Sprache übersetzt werden können, ist das Start-up SUMM AI mit dem TUM Presidential Entrepreneurship Award ausgezeichnet worden. Ins Finale der Preisverleihung kamen KEWAZO mit einem Roboter für die Baubranche und Phlair mit einer neuen Technologie für die CO2-Abscheidung.
Wo haben die meisten Gründerinnen und Gründer studiert und geforscht? Eine Studie von Technischer Universität München (TUM), ETH Zürich und Universität Innsbruck zeigt erstmals ein vollständiges Bild für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die meisten Start-ups wurden im vergangenen Jahrzehnt von Studierenden, Mitarbeitenden und Alumni der TUM, der ETH und der Universität St. Gallen gegründet. Setzt man die Zahl der Start-ups in Relation zur Zahl der Studierenden, sind deutsche Privathochschulen am erfolgreichsten. Die gründungstärksten Branchen werden von nur wenigen Hochschulen geprägt.
Bei modernen Immuntherapien werden manipulierte Immunzellen in den Körper gebracht, um beispielsweise Tumore zu attackieren. Eine Gruppe von Forschenden der Technischen Universität München (TUM) hat einen Ansatz entwickelt, mit dem sich diese Zellen im Körper verfolgen lassen. Das Verfahren soll helfen, die Vorgänge bei Zelltherapien besser zu verstehen und könnte dadurch zukünftige Behandlungen sicherer machen.
Verständliche und verlässliche Informationen sind für Menschen mit einer Krebserkrankung entscheidend, aber häufig schwer zu finden. Medizinische Leitlinien sind oft so komplex formuliert, dass viele Patientinnen und Patienten sie nicht verstehen. Gleichzeitig kursieren im Internet viele Falschinformationen. Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des TUM Klinikums erhalten nun eine Förderung von Google.org für das Projekt „AIdvice“. Dieses verfolgt das Ziel, aktuelles, evidenzbasiertes Fachwissen in nachvollziehbare und gleichzeitig individuell angepasste Antworten zu übersetzen.
Um Europas Bedarf an Grünem Wasserstoff zu decken, setzen Politik und Wirtschaft auf die Produktion in Afrika. Eine Studie unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) zeigt nun, dass die Finanzierungskosten für Produktionsanlagen in afrikanischen Staaten deutlich höher sind als bisherige Kalkulationen angenommen hatten. Nur zwei Prozent von rund 10.000 untersuchten Standorten könnten für den Export nach Europa wettbewerbsfähig sein. Voraussetzung sind Abnahme- und Preisgarantien durch die europäischen Staaten.
Frauen erkranken im Alter anders als Männer – zum Beispiel bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurodegenerativen Erkrankungen wie Demenz und Parkinson. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat einen neuen Erklärungsansatz dafür gefunden. Mit zunehmendem Alter werden bei weiblichen Mäusen Gene auf dem ursprünglich stillgelegten zweiten X-Chromosom aktiv. Dieser Mechanismus könnte auch die Gesundheit von Frauen im Alter beeinflussen.
• Über 30% schneller als alle bisher bekannten Stoffe • Entwicklung zum Patent angemeldet • Völlig neue Substanzklasse entdeckt Festkörperbatterien gelten als wichtige Zukunftstechnologie: Sie können mehr Energie speichern und bestehen nicht aus feuergefährlichen Materialien wie die derzeit üblichen Lithium-Batterien. Forschende der TUM und der TUMint.Energy Research GmbH haben nun einen wichtigen Schritt bei der Verbesserung von Festkörperbatterien gemacht. Sie entwickelten ein neues Material aus Lithium, Antimon und Scandium, das Lithiumionen über 30% schneller leitet als alle bisher bekannten Stoffe.