How can robots be integrated into workplaces to promote worker mental well-being and efficiency? The MindBot project is researching how a user-centered approach using collaborative robots can do just this.
Viele Alltagsgegenstände, von A wie Akku-Schrauber-Gehäuse bis Z wie Zahnbürstengriff, entstehen im Spritzgussverfahren: In ein Werkzeug wird geschmolzener Kunststoff eingespritzt, der dann abkühlt und erstarrt. Bevor ein neues Produkt und damit ein neues Werkzeug entsteht, muss softwaregestützt Einiges geprüft werden: Wo soll der Kunststoff am besten in das Werkzeug gespritzt werden? Wie schnell kühlt sich das Bauteil ab und wie verzieht es sich dabei?
Antiferromagneten gelten als „unsichtbare Magnete": Anders als die bekannten Alltagsmagnete erzeugen sie nach außen kein messbares Magnetfeld. Lange schien ihre Kontrolle deshalb schwierig. In der aktuellen Festkörperphysik und Materialforschung gewinnen sie jedoch stark an Bedeutung – denn sie könnten die Datenverarbeitung nicht nur erheblich beschleunigen, sondern auch den Energiebedarf deutlich senken. Gerade mit Blick auf wachsende Datenmengen und den Stromverbrauch digitaler Infrastruktur wäre das ein wichtiger Schritt hin zu umweltfreundlicherer Elektronik und Telekommunikation.
Wissenschaftler der Universitätsmedizin Augsburg finden eine besonders aktive Untergruppe von Blutplättchen, die bei Menschen mit koronarer Herzkrankheit trotz medikamentöser Therapie Herzinfarkte verursachen. Diese Entdeckung kann Wege für maßgeschneiderte Therapien eröffnen. Die Forschungsergebnisse erscheinen in der renommierten Fachzeitschrift European Heart Journal und wurden am 31. August auf dem größten Kardiologiekongress Europas vorgestellt.
Forschende der Universität Augsburg und der Universität Wien haben in magnetischen Co/Ni-Mehrschichtfilmen bei Raumtemperatur nebeneinander existierende magnetische Skyrmionen und Antiskyrmionen beliebiger topologischer Ladung entdeckt. Ihre Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Nature Physics veröffentlicht. Die Entdeckung eröffnet neue Perspektiven in der Skyrmionenforschung.
Die Evangelische Religionspädagogin Prof. Dr. Elisabeth Naurath kann im Rahmen ihres vom Jakob-Fugger-Zentrum der Universität Augsburg gewährten Research Fellowship als Projektleiterin ein Erasmus-Plus Projekt (Cooperation Partnership) einwerben. Gemeinsam mit internationalen Partnern wird die Wissenschaftlerin Modelle entwickeln, wie interreligiöses und zugleich umweltethisches Lernen in der Ausbildung von Lehrkräften verschiedener Religionen verknüpft werden kann.
Das Institut für Informatik der Universität Augsburg hat im EmmA-Projekt einen Avatar als Coaching-Assistenten zur psychologischen Unterstützung in beruflichen Belastungsphasen entwickelt. Er kann auf mobilen Endgeräten emotionale Stimmungslagen der Nutzerinnen und Nutzer erkennen und in Echtzeit angemessen darauf reagieren. Dahinter stehen maschinelles Lernen und komplexe Datenverarbeitungsprozesse. Die Ergebnisse des Projekts werden nicht nur in einer Nachfolgestudie mit Depressionserkrankten genutzt, sondern kommen auch in einem internationalen Verbundprojekt zum Einsatz, um gefährdeten Personen den Zugang zu personalisierten psychosozialen Diensten zu verschaffen.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Universität Augsburg und am Forschungszentrum Helmholtz Munich ist mit der Identifizierung einer bislang unbekannten Übertragung von Botenstoffen aus Fettgewebe zur Bauchspeicheldrüse ein wichtiger Durchbruch gelungen, um frühe Prozesse in der Entstehung des Diabetes-Typ-2 besser verstehen zu können. Das Team unter der Leitung von Prof. Dr. Kerstin Stemmer konnte mit einer Veröffentlichung in Nature Communication zeigen, dass Fettzellen winzige, als extrazelluläre Vesikel bezeichnete Lipidmembranpartikel ins Blut abgeben, die die Ausschüttung des Blutzucker-senkenden Hormons Insulin aus der Bauchspeicheldrüse stimulieren können.
In einem soeben erschienenen Beitrag im führenden physikalischen Fachjournal "Nature Physics" berichtet ein Team von Forschern unter Beteiligung der Universität Augsburg über unerwartet universelle Beziehungen zwischen der thermischen Ausdehnung und der Glasübergangstemperatur von glasbildenden Materialien, was neue Einblicke in die komplexe Natur des Übergangs von der Flüssigkeit in das feste Glas gewährt.
Um das Ziel der UN-Klimakonferenz, den CO₂-Ausstoß um 2 °C zu reduzieren, in Deutschland erreichen zu können, ist der Ausbau erneuerbarer Energien notwendig. Welche Flächen sind dafür geeignet und welche ökonomischen, ökologischen und sozialen Rahmenbedingungen und Konflikte bringen mögliche Standorte mit sich? Dies erforschen Geographen der Universität Augsburg in einem neuen Projekt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird.