Wer sich und seine Fähigkeiten realistisch einschätzt, kommt im Leben weiter als andere. Eine Studie der Uni Würzburg zeigt jetzt, wie Kinder eine präzise Selbsteinschätzung lernen können.
In einer Studie, an der auch die Universität Passau beteiligt war, zeigt ein Ökonomen-Team, dass die Pandemie vor mehr als 100 Jahren in besonders betroffenen Gebieten zu einem Linksruck führte.
Universität Bayreuth und Technische Hochschule Augsburg sind die Trägerhochschulen: enge Kooperation in den Zukunftsfeldern der Digitalisierung.
Die ukrainische Management-Forscherin Olga Goncharova setzt an der Universität Passau als DAAD-Gastprofessorin ihre Arbeit am Lehrstuhl von Prof. Dr. Carolin Häussler fort – unter anderem als Mentorin für deutsch-ukrainische Studierenden-Teams.
Regensburger Forscher appellieren an das EU-Parlament, ein Provisionsverbot umzusetzen. Die Kommission sieht in der neuen Kleinanlegerstrategie von einem Provisionsverbot ab. Damit ignoriert die Kommission wissenschaftliche Erkenntnisse, wonach die Sparer durch ein Provisionsverbot deutlich mehr Rendite erzielen könnten.
Multinationale Lebensmittelkonzerne haben ihre Vertriebsnetze und Absatzmärkte im Globalen Süden zunehmend ausgebaut. Mit ihren Produkten sind sie in vielen Ländern Afrikas präsent. Ein von der DFG gefördertes Projekt an der Universität Bayreuth wird jetzt am Beispiel von Ghana erstmals systematisch untersuchen, wie diese Unternehmen ihre Verantwortung für Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit definieren und in die Praxis umsetzen. Das Vorhaben wird von Prof. Dr. Tina Bartelmeß, Juniorprofessorin für Ernährungssoziologie am Standort Kulmbach, geleitet. Von den Ergebnissen sollen neue, über Westafrika hinausreichende Impulse zur Stärkung der öffentlichen Gesundheit (Public Health) ausgehen.
Die Universität Bayreuth positioniert sich im CHE-Ranking 2023 erneut in der Spitzengruppe der deutschen Universitäten: Sie erzielt in der Studierendenbefragung exzellente Bewertungen in den Fächern Jura, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen. Der heute veröffentlichte bundesweite Vergleich belegt die nachhaltige Spitzenposition der Universität Bayreuth im Bereich der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften.
Der TUM Think Tank richtet eine Task-Force ein, um Politik, Verwaltung, Gesellschaft und Wirtschaft Orientierungshilfe im Umgang mit generativer Künstlicher Intelligenz zu bieten. Die Gruppe aus verschiedenen Disziplinen der Technischen Universität München (TUM) wird Regulierungsvorschläge erarbeiten und Austausch zu praktischen Fragen ermöglichen.
Hof, 05.04.2023 – Alleine Bayern verliert derzeit jährlich über 1000 Pflegekräfte, während gleichzeitig Studien des Freistaats Bayern bis zum Jahr 2050 von einer Verzehnfachung des Personalbedarfs in der Pflege ausgehen - hauptsächlich bedingt durch eine alternde Gesellschaft. Ein Schlüssel, um dieser Misere zu begegnen, wird die Gewinnung ausländischer Pflegefachkräfte sein. Um diese voranzutreiben, startet an der Hochschule Hof im Jahr 2024 der deutschlandweit einmalige Masterstudiengang „Cross Cultural Nursing Practice M.A.“. Über ihn informierten sich nun an der Hochschule Hof zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen der Region.
Prof. Dr. Agnes Koschmider von der Universität Bayreuth ist Sprecherin der neuen, von der DFG eingerichteten Forschungsgruppe 5495 „SOURCED – Process-Mining auf verteilten Ereignisquellen“. Process Mining ist ein bewährtes Verfahren, das zur Rekonstruktion, Analyse und Evaluation von Geschäftsprozessen entwickelt wurde. Immer häufiger aber stammen die beim Process Mining verwendeten Daten aus verteilten, sensorbasierten Systemen im Kontext des „Internet der Dinge“ und sind verteilt gespeichert. Ziel der neuen Forschungsgruppe SOURCED ist es deshalb, die methodischen Grundlagen neuartiger Process-Mining-Techniken für Daten des „Internet der Dinge“ bereitzustellen.